Mitgliederversammlung im November

Adolf Arndt

Pressemitteilung zur Abstimmung der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag am 30.10.2025:
Wie weit geht unsere #Koalitionsräson?

Dresden, 5. November 2025 – Der SPD-Ortsverein Dresden-Elbhang/Schönfelder Hochland zeigt sich enttäuscht über das Abstimmungsverhalten der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag zum Antrag der Linken zur Initiierung der Beantragung eines AfD-Verbotsverfahrens durch die Sächsische Staatsregierung insbesondere auf Ebene des Bundesrats.

Die Mitglieder des Ortsvereins erfuhren erst durch die Presse vom Abstimmungsergebnis und sind irritiert, dass entgegen der klaren Beschlusslage ihrer Partei abgestimmt wurde. Bereits auf dem Dresdner Parteitag 2024, wie auch auf den Landes- und Bundesparteitagen 2025 wurden insbesondere konkrete Schritte zur Prüfung eines AfD-Verbots sowie die Bildung einer Arbeitsgruppe zur Sammlung von Belegen beschlossen.

Der Ortsverein fordert von der SPD-Fraktion und dem Landesvorstand Sachsen Antworten, warum weder vor noch nach der Abstimmung die Mitglieder informiert wurden, wie das Abstimmungsverhalten begründet wird und wie sich die Fraktion und die Partei auf Landes- und Stadtebene künftig positionieren möchte.

„Wir sind sowohl was Inhalt als auch Kommunikation betrifft mehr als enttäuscht von Fraktion und Parteivorsitzenden auf Landes- und Stadtebene. Wir als Mitglieder wurden weder rechtzeitig noch verständlich oder gar ehrlich über diesen Antrag und das Abstimmungsverhalten unserer Fraktion im Landtag informiert. Dies ist keine Kommunikation, die Vertrauen schafft.“, so die Co-Vorsitzende Jutta Müller-Leonhardt.

„Wir erwarten von unseren Mandatsträgern, dass sie bei diesem essentiellen Thema, dem Schutz unserer Demokratie, klare Kante zeigen und die Haltung der SPD keiner „Koalitionsräson“ unterstellt.“, ergänzt Andreas Ueberbach, der zweite Co-Vorsitzende des Ortsvereins.

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Eine schräge Debatte wird da in den Medien geführt: Demnach gefährden einzelne Bürgergeldempfänger durch vermeintliche Untermotivation den Sozialstaat. Das ist schon bei isolierter Betrachtung falsch. Es ist außerdem höchst ungerecht, weil es zahlreiche nachvollziehbare Gründe gibt, warum jemand ohne eigenes Einkommen über die Runde kommen muss. Dabei ist doch allgemein bekannt, wo das eigentliche Problem liegt: Vermögen und Einkommen sind in Deutschland grundlos höchst unfair verteilt. Reiche werden immer reicher, Arme immer ärmer und Chancenlose bleiben ohne Chance! Das wird an vielen Stellen erkennbar. Dazu gehören z.B. die vielen Steuerschlupflöcher für Superreiche und ihre Erben. Und auch bei der Unterbringung Bedürftiger in angemessenem Wohnraum profitieren Vermögende in großem Umfang, während die Betroffenen immer seltener angemessene Unterkünfte finden. Man bereichert sich auf Staats- und Gemeindekosten und missbraucht dazu unser sozialstaatliches System. Das dürfen wir nicht hinnehmen, gerade als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten! Was ist zu tun? Darüber und wo genau die Probleme liegen und ihre Lösungen zu finden sind, wollen wir mit euch und unserem Experten Vincent Seeberger (u.a. stellv. Vors. Mieterverein Dresden u. Umgebung e.V.) sprechen.

Workshop der SPD-Ortsvereine Dresden

Das Amt zahlt. Vonovia kassiert. – Wie verhindern wir wirksam Sozialbetrug? Eine schräge Debatte wird da in den Medien geführt: Demnach gefährden einzelne Bürgergeldempfänger durch vermeintliche